Neubau eines Produktionsbetriebes

Firmengebäude – Kartoffelspezialitäten in Neumarkt i.d.Opf.

Mit „Knödelliebe 2.0“ kündigt „Burgis Knödelliebe“ einen Neubau des Betriebes und damit eine Verlagerung der Produktionsstätte vom alten Milchhof am Rande der Neumarkter Altstadt in das Gewerbegebiet Stauf Süd der Großen Kreisstadt Neumarkt an …

Firma: Burgis GmbH

Webseite: www.burgis.de

Ort: Neumarkt i.d.OPf.

Projekte: Neubau eines Produktionsbetriebes für Kartoffelspezialitäten in Neumarkt i.d.OPf.

Investitionssumme: ca. 21 Mio. € netto

Leistungsphasen: 1 – 8

Netto-Grundfläche: BGF: 11.800 m²

Bauherr: Burgis GmbH

… und die beschriebene „Liebe“ zum Knödel, durften wir im Auftrag der „Macher“ rund um Burgis, Timo Burger und seiner Cousine Christina Dietmayr, erfahren. Die Burgis-Eigentümer suchten für ihren Neubau einen Ansprechpartner. So wie sie ihr „Rohprodukt“, die Kartoffel für den Knödel von regionalen Partnern produzieren lassen, so fanden sie auch „vor Ort“ einen regionalen Baupartner in uns, der – Ihrem Wunsch entsprechend – nicht nur als Architekt, sondern quasi als all-in-one-Partner, den gesamten Planungsprozess bis zur schlüsselfertigen Übergabe des Objektes begleitet hat. In unserer Funktion als „Generalplaner“ haben wir mit ausgesuchten Partnern die gesamte Planungsleistung beginnend mit Architektur, Tragwerksplanung, Planung der technischen Gebäudeausrüstung, Bauphysik, etc. erarbeitet und mit einem interdisziplinären Team bestehend aus Geschäftsleitung, den führenden technischen und kaufmännischen Mitarbeitern der Fa. Burgis, sowie deren Maschinenlieferanten die Planung erarbeitet und in vielen Gesprächen immer wieder optimiert. Die Realisierung erfolgte überwiegend mit regionalen Firmen.

Der Vorteil für den Bauherren war, mit uns als „starkem“ Planungspartner und durch die Realisierung in Einzelgewerken, konnte, ohne nennenswerte „Nebengeräusche“ bis zum Schluss Einfluss auf die Planung genommen werden und das Werk im wahrsten Sinne des Wortes, bis zum Ende der Bauzeit auf die Bedürfnisse des Bauherren, hin optimiert werden. Gemeinsam wurde im übertragenen Sinne ein Maßanzug erstellt.

Das Burgis-Werk steht an repräsentativer Stelle unmittelbar am „Staufer Kreisel“ an der süd-westlichen Zufahrt Neumarkts.

Das Gebäude gliedert sich in zwei Baukörper. Der östliche bildet das Produktionsgebäude in welchem, erdgeschossig, 4 Produktionslinien untergebracht wurden. Die Anlieferung der Rohprodukte erfolgt an der Südseite und ist damit der Staatsstraße Neumarkt – Freystadt abgewandt. An der Südseite befinden sich die Kommissionier- und Versandflächen. Im 1. OG befinden sich ein Großteil der Gebäudetechnik, sowie – über dem „reinen“ Produktionsraum – oberhalb einer Hygienedecke – die technische Zuführung der Medien zu den Räumen und Produktionsmaschinen.

Der westliche, ebenfalls 2-geschossige, Baukörper nimmt im Erdgeschoss die Zentrallager, die Büro- und Laborflächen der Qualitätssicherung, die Werkstätten der betriebseigenen Schlosserei die Heiz- und Dampfzentrale, sowie der zentralen Wertstoffhof der Fa. Burgis auf. Im Obergeschoss befinden sich die Verwaltungs- und Sozialräume, sowie weitere Lager- und Technikräume.

Die Produktionsstätte der Fa. Burgis erfüllt höchste Hygieneanforderungen an einen modernen Lebensmittelbetrieb.

Die Produktionsstätte ist erweiterbar geplant. Dazu wurde für die Bebauung ein Masterplan erstellt. So kann der östliche, derzeit aus 4 Produktionslinien bestehende, Produktionstrakt bei Bedarf durch einen Anbau in Richtung Osten nahezu verdoppelt werden. Die, derzeit extern befindliche Kartoffellagerung soll mittelfristig an die Produktionsstätte geholt werden. Der Verwaltungstrakt kann durch eine – statisch berücksichtigte – Aufstockung bei Bedarf erweitert werden. Für die – als Repräsentationsgebäude geplante – „Kartoffelakademie“ wurden Flächen vorgesehen.

Die Architektur ist modern und doch zeitlos. Das Objekt wurde energetisch so weit optimiert, dass eine KfW-55-Förderung erreicht werden konnte.